Lieblingsbond?

Hier könnt ihr diskutieren, was das Zeug hält, jedoch nur über alles, was das Thema Film betrifft.

Moderator: Detlef P.

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Damien3
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Lieblingsbond?

Beitrag von Damien3 »

Bester Bond Film?

Tja mir gefällt Im Geheimdienst ihrer Majestät am besten!
Ist zwar ungewöhnlich für nen richtigen Fan, aber ich denke es ist die "menschlichste" Geschichte die je bei Bond erzählt wurde. Mit einer Heirat, und dem Tod der Ehefrau, das geht schon zu Herzen. Und außerdem kann ich nicht verstehen das alle immer noch auf Lazenby rumhacken!
Sehr gut als zweites war "Lizenz zum Töten" harter reißer, der es als einzigster Bond der Neuzeit mit Liebesgrüße aus Moskau (halt die 60 Jahre Filme) aufnehmen kann.
Welches ist euer Lieblingsbond????


"Ich habe sie den ganzen Abend von dahinten beobachtet...sie sind ein sehr attrativer Mann"
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Voland
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Beitrag von Voland »

Meiner ändert sich je nach Laune. Aber "Lizenz zum Töten" mochte auch ich immer sehr gerne. Mir gefiel aber auch "Goldfinger" und dann der, der teilweise unter Wasser spielt.


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Murillo
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Beitrag von Murillo »

Ist jetzt mal wieder absolut unvorhersehbar, dass ich diesen Film nenne, aber mein Favorit ist "Goldfinger". Ganz einfach, wegen des hohen Kultfaktors. Der Soundtrack, die Sprüche, Gerd Fröbe. :mrgreen:
Auf Platz 2. bei mir übrigens auch "Lizenz zum Töten".


"Wenn etwas klappt, ist es meistens nur Glück. Deshalb sollte man nie zuviel Ahnung von einer Sache haben" (alte japanische Programmiererweisheit)

Neulich im Waschsalon:
"Nachdem mir bereits "Network" sehr gut gefallen hat, gewinne ich langsam wirklich Respekt vor Sidney Lumet."
"Du unnützer nichtsbringender mittzwanziger Fliegenschiss bekommst "langsam" Respekt vor Sidney Lumet?"
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Damien3
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Beitrag von Damien3 »

Ja ja der gute alte Shakespeare Recke Timothy hat dem ganzen schon echt Tiefe gegeben...
Heutzutage wird er ja von den Medien zu "Duellen" mit TRiple X herausgefordert und muß die Messlatte immer höher legen bis so seltsam blutleere (mit schlechten Computertricks durchwachsene) Machwerke herauskommen wie mit Halle Berry.(ich mag den Titel nicht aussprechen....)


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Beitrag von Voland »

Seltsam, dass hier immer wieder die gleichen Titel auftauchen. War mir nie so klar darüber, dass es bessere und schlechtere Bonds gibt. Ich mochte alle immer gleich gern eigentlich.


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Murillo
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Beitrag von Murillo »

Der qualitative Unterschied ist teilweise enorm. Guck dir nur mal "Octopussy" an.


"Wenn etwas klappt, ist es meistens nur Glück. Deshalb sollte man nie zuviel Ahnung von einer Sache haben" (alte japanische Programmiererweisheit)

Neulich im Waschsalon:
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Beitrag von Voland »

Habe nie so besonders darauf geachtet. Es wird eindeutig Zeit für die Box. *g*


FrankBooth
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Beitrag von FrankBooth »

Also ich tendiere zum ersten Bond, dem Ur-Bond, "Dr. No" .. würde mich nicht unbedingt als Bond-Fan bezeichnen, aber unter allen Bond´s, die mir bekannt sind (und ich kenne einen Großteil), war er mir der liebste ..

Diese exotische Atmosphäre, Bilder, die in mir Fernweh erzeugten, unterhaltsame Story - Action, Ironie, leichte Spannung, Frauen, ein origineller Bösewicht, Witz .. alle Zutaten für ein richtig tolles Bond-Original ;)


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Beitrag von Detlef P. »

Von denen, die ich kenne:

1. Goldfinger
2. Lizenz zum Töten
3. Im Geheimdienst iher Majestät
4. Goldeneye (war schon blöd)
5. Moonraker :kotz:


"Willst Du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten." (chin. Sprichwort)

"Die Seele ist das Schiff, Vernunft das Steuer und Wahrheit der Hafen." (türk. Weisheit)

"Halte Dich von negativen Menschen fern. Sie haben ein Problem für jede Lösung." (Albert Einstein)

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Beitrag von FrankBooth »

1. Dr. No
2. Moonraker - Streng geheim
3. Goldeneye
4. Goldfinger
5. In tödlicher Mission


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Beitrag von dr. gnir sinep »

1. goldfinger
2. der mann mit dem goldenen colt
3. moonraker (streng geheim)
4. oktopussy
5. der morgen stirbt nie (scherz) =)
hier die wahre nummer 5.: der spion der mich liebte


der fernseher ist mein fenster zur welt. ;)
Homer
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Beitrag von Homer »

Ich war mal der absolute Bond-Fan, bis ich entdeckt habe,
dass es noch so viel mehr an Filmen zu entdecken gibt.

Aber die meisten der Filme finde ich immer noch ganz nett:

1. Liebesgrüße aus Moskau
2. Der Spion der mich liebte
3. Goldfinger
4. Lizenz zum Töten
5. Man lebt nur zweimal


Cuba
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Beitrag von Cuba »

hm, ich finde die meisten 007 Filme mit Sean Connery
und Roger Moore sehr gut.

Die Filme mit Pierce Brosnan haben mir aber alle nicht gefallen.
Den ganz neuen kenne ich noch nicht und hab auch nicht das verlngen den mir anzuschauen.

Am meisten gefällt mir Octopussy.


... like a Twister, I was born to walk alone.
Silencer
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Beitrag von Silencer »

Für mich steht Goldfinger ganz klar vorn und Moonraker ganz klar an allerunterster, nicht zu überbietender Stelle. Aber gut, mag den aalglatten Roger Moore eh nicht soo sehr,schon gar nicht als Bond.

Also...

1. Goldfinger
2. Liebesgrüße aus Moskau
3. Feuerball
4. Man lebt nur 2 x
5. Der Hauch des Todes ( :beer: )
6. Casino Royale

und wenn der Darsteller nicht so daneben wäre :Im Geheimdienst...


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Beitrag von Superbad »

Goldfinger und Goldeneye für mich! :)


Silencer
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Beitrag von Silencer »

Goldinger
Liebesgrüße aus Moskau
Man lebt nur 2 x

und wenn Connery noch dabei gewesen wäre
auf jeden Fall (!) *Im Geheimdienst ihrer Majestät"

"Der Hauch des Todes" fand ich übrigens auch super,
fand überhaupt Timothy Dalton gut als Bond.

Dr. No mochte ich nie so besonders...abgesehen von U.Andress :lol:

und P. Brosnan war vielleicht ganz okay, aber er hätte
die Rolle schon eher spielen sollen. Roger Moore mag
ich überhaupt nicht. Zu albern, zu technisch verliebt.
Solche Mätzchen, finde ich, brauchen die gar nicht.


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Detlef P.
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Beitrag von Detlef P. »

Da ich ja mittlerweile ein totaler Kenner dieser Filme bin (was ich eigentlich niemals werden wollte :oops: ), kann ich hier endlich mal ausführlicher schreiben.

1. Casino Royale

Der beste Bond-Darsteller mit dem besten Bond-Girl im besten Bond-Film aller Zeiten. Ich habe den Film mittlerweile dreimal gesehen und er wird von mal zu mal besser und besser.
Ich habe mir am Ende so gewünscht (obwohl klar war, dass es nicht passieren würde), dass Bond mit Vesper in den Sonnenuntergang segelt.

2. Liebesgrüße aus Moskau

Tolle Pre-Title-Sequenz, spannende und humorvolle Geschichte, geiler Kampf im Zug.
Der ultimative Bond der alten Zeiten und die (wirkliche) Geburt des 007.

3. Im Geheimdienst ihrer Majestät

Einer der kultigsten (und besten) Bonds aller Zeiten. Ich habe Diana Rigg als Tracy fast so sehr geliebt wie Vesper.
Ein cooler Bösewicht, Bond wunderbar selbstironisch und das vielleicht traurigste Bond-Finale überhaupt.

4. Goldfinger

Ebenfalls ein sehr cooler und vor allem klassischer und echter Ur-Bond.
Gerd Fröbe als kaltschnäuziger Bösewicht und die vergoldete Frau auf dem Bett heben den Film deutlich vom Rest der Reihe ab.

5. Ein Quantum Trost

Einige werden jetzt aufschreien. Aber auch wenn der zweite Einsatz von Craig bei weitem nicht so genial ist wie sein erster hat dieser Film erstens eine geniale Pre-Titel-Sequenz, zweitens den - für mich - besten Bond-Titelsong aller Zeiten und drittens eine tolle, ökologisch korrekte Geschichte, die die Ereignisse aus dem Vorgänger-Film gekonnt weiter führt.


Weitere relativ gute Bonds (chronologisch):

Man lebt nur zweimal
Diamantenfieber
Der Spion der mich liebte
Octopussy (keine Ahnung, was Muri gegen den Film hat)
Lizenz zum Töten
Die Welt ist nicht genug
Stirb an einem anderen Tag (wundert mich selber, dass ich den - trotz beschissener Elemente - gar nicht so schlecht fand)


Die grottigsten Bonds:

1. Leben und Sterben lassen

Dumm, langweilig bis zum geht nicht mehr und rassistisch hoch 10.

2. Goldeneye

Boah, einfach nur super stupide. Brosnan wirkt hier, wie die langweiligste Blaupause aller Zeiten und so ziemlich ALLE Figuren gehen einfach nur auf den Sack.

3. Der Mann mit dem goldenen Colt

Ein wirklich tolles Finale, aber bis dahin glaubt man, die Zeit würde rückwärts laufen.

@Damien: Was ist eigentlich aus deinem Plan geworden hier ALLE Bonds als Reviews reinzustellen?
Da könnte ich jetzt sogar was zu schreiben.
Mach das doch mal bei Gelegenheit.


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Beitrag von Damien3 »

Tja,

hätte man die Zeit bloß dafür..

Mittlerweile ist Casino auch auf dem ersten Platz bei mir!
Im Geheimdienst ist immer noch Platz 2!
Ich find gut das du den auch so hoch anrechnest!!!
Der ist einfach underrated gewesen!


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Beitrag von Detlef P. »

Ich muss zugeben, dass ich damals den Lazenby-Bond nicht so gut fand.
Als ich jetzt alle gesehen habe viel mir auf wie sehr (und auch wieder nicht) er sich von den anderen Bonds unterscheidet.
Und genau das mag ich so an ihm.


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Beitrag von orge »

Die Bonds mit Daniel Craig find ich wirklich klasse!


Dali war der größte Maler aller Zeiten,
Thomas Mann der größte Schriftsteller,
und Picasso ist auch schon tot.
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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Detlef P. »

So, nachdem ich vor einigen Monaten noch einmal alle Bond-Filme angesehen habe (außer die mit Craig, weil ich die schon oft genug gesehen habe), kann ich hier jetzt nochmal zu jedem Bond ein paar Worte Schreiben.
Eigentlich wollte ich das ja immer mal tun, wenn Damien hier mal alle Bond-Filme ausführlich im Forum vorstellt hat.
Da aber vermutlich vorher der Berliner Flughafen eröffnen wird (upps, schon passiert...) tue ich das jetzt hier.

James Bond jagt Dr. No

Den allerersten Auftritt von Bond finde ich gar nicht so doll.
Connery macht seine Sache zwar schon ziemlich gut, aber die Elemente, die einen typischen Bond-Film ausmachen, sind in größten Teilen noch gar nicht da.
Klar gibt es exotische Schauplätze und Ursula Andress als Bondgirl. Aber die taucht tatsächlich erst nach über der Hälfte des Films auf und hat eher eine kleine Rolle.
Zudem ist auch der Bösewicht jetzt nicht super interessant und es dauert teilweise echt lange, bis überhaupt was passiert.
Dass es danach überhaupt weiterging und vor allem, dass der Film oft so wohlwollend betrachtet wird, hat sich mir nie wirklich erschlossen.
Ein, für mich, mittelmäßiger Film und deutlich einer der schwächeren Bonds.

Liebesgrüße aus Moskau

Oft wird behauptet, dass "Goldfinger" der Film war, der als erster alle Elemente eines Bond-Films vereint hat.
Dabei wird aber, meiner Ansicht nach, übersehen, dass über 90% dieser Elemente bereits in "Liebesgrüße aus Moskau" eingeführt wurden.
Qs erster, richtiger Auftritt, der Koffer als erstes Gadget, Blofelds erster Auftritt im Schatten von Spectre (oder Phantom, wie sie in der deutschen Fassung genannt wurden), Bey als erster, denkwürdiger Sidekick und natürlich der Kampf mit Grant im Zug.
Dieser ist, für mich, deutlich einer der allerbesten Bonds. Wenige andere Bond-Filme schaffen es, langweilige oder alberne Passagen so gekonnt zu umschiffen, wie dieser.
Die einzigen, die ich insgesamt noch besser finde, sind "Casino Royale" und "Im Geheimdienst ihrer Majestät".

Goldfinger

Deutlich einer der besten Filme der Reihe, allerdings nicht so perfekt, wie er immer geredet wird.
Klar hat er all die kultigen Elemente wie den Aston Martin, Gerd Fröbe als titelgebender Bösewicht, den Titelsong und die einprägsamen Zitate.
Im Mittelteil, als Bond versucht abzuhauen und Goldfinger versucht, die "Investoren" zu belabern, verliert der Film aber auch einiges an Drive, weswegen ich jederzeit "Liebesgrüße aus Moskau" vor diesem platzieren würde, der wie aus einem Guss wirkt.
Außerdem ist auch das Bond-Girl gar nicht sooo super. Der Name Pussy Galore ist zwar ganz witzig und Bond-typisch ( :mrgreen: ), aber sie selbst wird erst als starke Frau dargestellt, nur um Bond komplett hörig zu sein, nachdem er sie einmal durchgebügelt hat :coffee:

Feuerball

Dieser wird ebenfalls ganz oft zu den allerbesten Bonds gezählt und auch hier habe ich nie so richtig verstanden wieso.
Zwar sind die Aufnahmen Unterwasser ganz gut gemacht, aber es sind insgesamt etwa 30(!) Minuten, die unter Wasser spielen. Dass da die Actionsequenzen irgendwann echt lahmarschig und langweilig wirken, war doch vorprogrammiert.
Punkten kann der Film mit einem weiteren Kurzauftritt eines Blofeld im Schatten, einem recht einprägsamen Hauptbösewicht, schicken Sets und einem tatsächlich gut ausgearbeiteten Bond-Girl, das - für die damalige Zeit fast revolutionär - sogar am Ende den Bösewicht ausschalten darf.
Insgesamt aber leider zu sehr in die Länge gezogen und teilweise wirklich langweilig.

Man lebt nur zweimal

Meiner Ansicht nach wirklich ein klasse Film, mit dem allerspätestens begonnen wurde, sämtliche Elemente der Bond-Filme komplett aufzudrehen und teilweise sogar zu überdrehen.
Ich denke, es ist nicht vermessen zu sagen, dass dieser Film größtenteils für den Mythos verantwortlich ist, Bond in "aussichtslosen" Situationen dem Tod zu überlassen oder ihn vom Bösewicht so lange mit dessen Plänen volllabern zu lassen, bis er sich irgendwie selbst befreien und diesen aufhalten kann.
Trotzdem, oder gerade deswegen, ist der Film so kreuzunterhaltsam und punktet ganz stark mit einem echten Ohrwurm als Titelsong und ganz besonders mit dem ersten richtigen und einzig wahren Auftritt von Donald Pleasence als Blofeld. Unglaublich, dass der hier wirklich im Rückblick insgesamt nur ein paar Minuten zur Verfügung hatte und daraus den Prototyp aller Bond-Bösewichte formte. Chapeau!

Im Geheimdienst ihrer Majestät

Der Film ist tatsächlich etwas wirrer, als ich ihn in Erinnerung hatte. Ändert aber nichts daran, dass wir hier einen der allerbesten Bond-Filme und mit Diana Rigg eines der allerbesten Bond-Girls zu sehen bekommen.
Absoluter Kult unter Kennern, sollte dies leider der einzige Beitrag von George Lazenby bleiben.
Viele mögen zwar mittlerweile den Film, lehnen den Darsteller aber total ab. Ich für meinen Teil hätte so liebend gern mehr Einsätze von Lazenby gesehen.
Für mich ist er sogar, nach Connery und Craig, mein liebster Bond-Darsteller, der einfach absolut unterschätzt wird.
Und das Ende ist wohl das tragischste und herzzerreißendste, dass es jemals bei Bond gab und vermutlich jemals geben wird.
Nach "Casino Royale" der beste Bond für mich. Ganz, ganz groß!

Diamantenfieber

Tatsächlich merkt man Connery hier schon etwas an, dass er eigentlich keinen richtigen Bock mehr hatte und hauptsächlich wegen der Kohle wiedergekommen ist.
Auch im Film schleppt sich die Handlung an manchen Stellen etwas mehr, als ich es in Erinnerung hatte.
Nichtsdestotrotz ist das immer noch einer der besseren Bond-Filme, da wir einen letzten, richtigen (zumindest für lange Zeit) Auftritt von Blofeld sehen dürfen und einige der sekundären Bösewichte, wie Mr. Kidd und Mr. Wint oder auch Bambi und Klopfer, ebenfalls im Gedächtnis hängen bleiben.
Und auch wenn die albernen Elemente hier schon teilweise etwas zu sehr überwiegen, was gerade in den späteren Filmen der Reihe noch zum Problem werden sollte, und es etwas befremdlich ist, dass das Ableben von Bonds Ehefrau aus dem letzten Teil kaum erwähnt wird, ist das Ganze doch ein recht unterhaltsamer und kurzweiliger Spaß mit einer legendären Schlussszene zwischen Bond, Kidd und Wint :mrgreen:

Leben und sterben lassen

Auch wenn ich den Film nicht mehr als die totale Katastrophe ansehe, wie bei meiner ersten Sichtung, ist dies doch deutlich einer der schwächsten, ja schlechtesten Bonds.
Leider hatte gerade Roger Moore in seiner Ära sehr mit unausgegorenen Skripten zu kämpfen.
Und besonders am Anfang wusste man wohl noch nicht, in welche Richtung man gehen wollte.
Ein blasses Bond-Girl, überkandidelte Bösewichte und der erste von zwei sehr befremdlichen Auftritten von Sheriff Pepper tun dem Film ebenfalls keinen Gefallen.
Auch das Abtauchen in mystische und übernatürliche Gefilde ist etwas, was danach zum Glück nie wieder versucht wurde.
Wirklich schade um den wunderbaren Titelsong von Paul McCartney.

Der Mann mit dem goldenen Colt

Auch diesen Film finde ich heute nicht mehr so furchtbar wie damals. Allerdings ist es trotzdem deutlich einer der schlechtesten Bonds.
Der arme Roger Moore musste damals wirklich mit zwei eher misslungenen Filmen starten.
Britt Eklund als eines der, nicht unbedingt langweiligsten, aber nichtssagendsten Bond-Girls überhaupt und die Story, die an sich gar nicht übel ist, aber echt nur schwer in Fahrt kommt, bremsen das Vergnügen doch sehr aus.
Pluspunkte gibt es definitiv für Christopher Lee, dem man einen deutlich besseren Film gewünscht hätte, den echt geilen Autostunt mit 360 Grad-Drehung zur Seite und das wirklich gelungene Finale zwischen Bond und Scaramanga.
Fun Facts: Selbst Albert Broccoli betrachtete diesen Bond als den schwächsten überhaupt und der Film hatte eines der niedrigsten Einspielergebnisse der gesamten Reihe.

Der Spion, der mich liebte

Wer hätte nach den letzten beiden Filmen gedacht, dass Roger Moore doch noch so abgehen könnte.
Deutlich einer der besseren Bonds dank einer packenden Story, eines tollen, eigenständigen Bond-Girls und eines wirklich guten Bösewichts, gespielt von Curd Jürgens.
Den Vogel schießt natürlich der Beißer ab, der zu einem absoluten Markenzeichen der Reihe wurde, obwohl er nur in insgesamt zwei Filmen auftaucht.
Kritiker des Films erwähnen oft die Ähnlichkeit des Bösewichts zu Blofeld und Goldfinger, der wie eine Mischung aus den beiden und daher eher geklaut wirkt.
Ganz von der Hand zu weisen ist es nicht, aber da sage ich: Lieber gut geklaut als schlecht selbst gemacht. Und Curd Jürgens bringt genug Charisma mit, damit man ihm in jeder Szene an den Lippen kleben bleibt.
Insgesamt wohl der beste Moore-Bond.

Moonraker - Streng geheim!

Dieser Film ist wirklich ein Phänomen für mich.
Einer der wenigen Bond-Filme, die ich mehr als zweimal gesehen habe, fand ich ihn beim ersten Mal furchtbar, beim zweiten Mal so mittel und beim dritten Mal mochte ich den sogar richtig :lach:
Der Film ist irgendwo echt bescheuert, keine Frage. Aber so bescheuert, wie ich ihn in Erinnerung hatte, dann doch wieder nicht und wenn man sich drauf einlässt, bekommt man einen wunderbar kurzweiligen Gadget-Bond präsentiert, der für jeden Moment der Gefahr die passende Gerätschaft dabei hat, wie zum Beispiel eine an Land fahrende Gondel in Venedig :mrgreen:
Der Bösewicht ist zwar nur noch ein Abklatsch, wird aber recht charismatisch und vor allem wirklich selbstironisch vom vor kurzem verstorbenen Michael Lonsdale gespielt.
Und selbst die Effekte können sich in der heutigen Zeit noch sehen lassen, was auch nicht selbstverständlich ist.

In tödlicher Mission

Nach den Mätzchen und dem ganzen Gadget-Gehampel im letzten Film, was vielen Fans wohl ziemlich auf den Sack ging, geht Bond hier mehr zu den Wurzeln eines richtigen Spionage-Films zurück.
Die Story passt gut in den kalten Krieg und ist soweit auch ganz nett und unterhaltsam, haut aber niemanden vom Hocker.
Was den Film aber echt rausreißt, sind die Nebenfiguren, wie das Bond-Girl Melina, die tatsächlich auch mal eine eigene Motivation hat, den Bösewicht zu verfolgen.
Der großartigste Charakter ist jedoch Bonds Sidekick Columbo, der tatsächlich als erster und bisher einziger Sidekick den Bösewicht töten durfte.
Insgesamt im Mittelfeld anzusiedeln, aber bei weitem kein schlechter Bond-Film. Gab nur schon deutlich bessere - aber auch deutlich schlechtere.

Octopussy

Ich kann nicht aus meiner Haut, aber diesen Film mag ich einfach!
Obwohl, oder vielleicht auch gerade weil, er so albern ist und so viele Klischees auftischt, aber gerade das wurde selten so kurzweilig angerichtet wie hier.
Wer könnte die titelgebende Octopussy und ihren Harem, die Kreissägenattacke, Bonds Auftritt als Clown im Zirkus oder das geile Over the Top-Finale jemals vergessen?
Zudem ist die Geschichte, wenn man sie mal runterbricht, tatsächlich schnörkelloser und "realistischer" als in vielen anderen Bond-Filmen, gerade zu dieser Zeit.
Das ist wohl wirklich ein Love it or Hate it-Beitrag der Reihe.
Aber da bin ich klar bei Gruppe 1. Denn besser hatte ein Bond-Film wohl "Camp" nie wieder unterhaltsam verpackt.

Im Angesicht des Todes

Ganz okayer Film mit einem leider irgendwie verschenkten Christopher Walken.
Das muss man sich mal überlegen! Man hat Christopher Fucking Walken zur Verfügung und schafft es nicht, aus ihm einen der denkwürdigsten Bösewichte aller Zeiten zu machen? Was bitte ist denn da schiefgelaufen?
Dazu eine der langweiligsten Bond-Performances eines Bond-Darstellers überhaupt und eines der überflüssigsten Bond-Girls aller Zeiten. Auch aus der Henchwoman May Day, sehr geil gespielt von Grace Jones, hätte man insgesamt noch mehr rausholen können. Und selbst die Story ist im Prinzip 1 zu 1 aus "Goldfinger" geklaut.
Gerettet wird der Film dann noch irgendwie durch Gastauftritte, unter anderem von Patrick Macnee, und durch so geile Szenen wie am Ende auf der Golden Gate Bridge.
Aber als Abgang für einen Bond-Darsteller eher unrühmlich.

Der Hauch des Todes

Zu Beginn wurde tatsächlich überlegt, ob man hier nicht einen kompletten Neustart versuchen - also quasi ein Reboot - und die Anfänge Bonds zeigen wolle. Das wurde zwar nicht getan, allerdings wirkt der Film in vielerlei Hinsicht wie ein Neuanfang.
Ein neuer, gradliniger und vor allem intelligent und kühl kalkulierender Bond, der abgebrüht genug für seinen Job ist, dabei aber auch Gefühl zeigen kann. Große Klasse!
Und auch wenn die Story heute keinen mehr hinter dem Ofen hervorlockt und ganz besonders der Auftritt der helfenden Mudschaheddin aus heutiger Sicht bestenfalls als befremdlich zu bezeichnen ist, zeigt Timothy Dalton hier mit seinem Einstand, wie aufregend und erfrischend ein bisschen jüngeres Blut und ein kleiner Richtungswechsel doch sein kann.
Und Kultdarsteller Joe Don Baker stiehlt als lustig-behämmerter, kriegsverliebter Waffenfreak allen komplett die Show :mrgreen:

Lizenz zum Töten

Einer der allergeilsten Bond-Filme überhaupt!
Diese Härte und diesen Actiongrad hatte man bis dato noch nie in einem Bond gesehen.
Und ich möchte behaupten, dass man solche brutalen Szenen tatsächlich auch danach nie wieder in der Reihe bestaunen durfte ("Was machen wir mit dem Geld?" -"Waschen!" :mrgreen: ).
Dalton zeigt hier endgültig, dass er es voll drauf hat und tritt in einer krassen Racheaktion, weil man seinem Kumpel Felix Leiter das Bein und die Ehefrau in der Hochzeitsnacht weggefressen hat, gegen Robert Davi als Drogenbaron und einen jungen, unbekannten Benicio del Toro als Henchman an.
Einzig das Hin-und-her zwischen den zwei Bond-Girls bremst hier ein kleines bisschen aus. Aber abgesehen davon, ein absolut gelungener und ungewöhnlicher Beitrag der Reihe.

Goldeneye

Viele mögen diesen Film von den Brosnan-Bonds am liebsten. Ich am wenigsten! Und mittlerweile finde ich den sogar von allen Bond-Filmen an schlechtesten und nervigsten.
Es gibt ein paar wirklich gute Elemente, wie zum Beispiel Sean Bean, der einen sogar recht interessanten Bösewicht spielt und natürlich Judi Dench als M, die hier die mit Abstand besten Szenen hat.
Aber abgesehen davon gehen fast alle nur noch irgendwie auf die Nerven, alles ist völlig überkandidelt und der Film kann sich überhaupt nicht entscheiden, ob er lustig und campy oder ernst und geerdet sein will.
Zudem gibt es noch so Szenen, wo Bond mit einem Panzer(!) durch St. Petersburg oder Moskau oder wo das sein soll, brettert. Das hat mit einem eleganten Spionage-Film nicht mehr viel zu tun :knifehead:
Für mich furchtbar misslungen!

Der Morgen stirbt nie

Der Film ist ganz o.k. und unterhaltsam. Zwar kein super toller Bond, aber schon eine Verbesserung zum letzten Film.
Ein lustiger Hampelpampelbösewicht von Jonathan Pryce und ein tatsächlich ganz guter Henchman von Götz Otto war wohl das beste, was die 90er an der Stelle zu bieten hatten. Aber man kann damit leben.
Wirklich richtig gut ist Michelle Yeoh als 007 definitiv ebenbürtiges Bond-Girl Wai Lin und die aufwändige Motorrad-Verfolgungsjagd in der Mitte des Films.
Ein bisschen schade ist das etwas verschenke Thema der "Fake News", das ja heute aktueller denn je ist und wo man mehr hätte draus machen können.
Ansonsten ein netter Bond für zwischendurch. Ging schon besser, aber auch schon deutlich schlechter oder langweiliger vonstatten.

Die Welt ist nicht genug

Ohne Witz, ich finde diesen Bond-Film richtig gut!
Mit ein paar Modifikationen hätte der sogar fast in der Craig-Ära laufen können.
Rasant und actionreich mit einer sogar recht gelungenen Story und einer wirklich richtig guten Sophie Marceau, die ruhig die zentrale Bösewicht-Rolle hätte haben sollen und nicht Robert Carlyle, der zwar gut ist wie immer, aber leider nicht genug Material hat, mit dem er arbeiten kann.
Außerdem fand ich Denise Richards wirklich gut als Bond-Girl. Und ich bin sonst bei weitem kein großer Fan von ihr. Aber dass ständig behauptet wird, dass es so unrealistisch sei, dass sie eine Atombomben-Expertin spielt, geht mir echt auf die Nerven. Vor allem, weil Bond ja auch sonst immer SO sehr in der Realität verankert war, nicht wahr? :lach: :knifehead:

Stirb an einem anderen Tag

Der Film ist teilweise wirklich bekloppt und übertreibt einige Elemente völlig.
Zudem hat er auch mit der Szene, wo Bond auf einer Welle in der Eiswüste davon surft und dem mit Abstand beschissensten Titelsong aus allen Bond-Filmen zwei absolute Low-Lights der ganzen Reihe zu bieten.
Aber abgesehen davon ist der Film wirklich richtig unterhaltsam und kurzweilig.
Brosnan dreht hier nochmal richtig auf und hat nicht nur mit Halle Berry ein wirklich großartiges Bond-Girl an seiner Seite, sondern auch einige der am schönsten gefilmten Szenen der Reihe. Zudem darf eine blutjunge Rosamund Pike hier schon mal zeigen, was sie drauf hat und lustige Fressen, wie die von Michael Madsen, gucken als Cameo zur Tür herein.
Wenn man das Ding nicht allzu ernst nimmt, kann man damit wirklich Spaß haben. Als Jubiläumsfilm zum 40. Bestehen allerdings wirklich eher ungeeignet.

Casino Royale

Ein absolutes Ausrufezeichen nicht nur im langlebigen Franchise, sondern in der Filmlandschaft.
Ein "Leute, wenn Ihr dachtet, wir wären weg vom Fenster, denkt nochmal nach". Damit hatten vermutlich die wenigsten gerechnet. Aber es funktioniert auf (fast) allen Ebenen.
So einen "realistischen" Bond gab es wohl zuvor noch nie.
Und Daniel Craig verkörpert diesen so großartig, dass ich ihn tatsächlich mit dem großen Sean Connery auf eine Stufe stellen würde. Einfach herausragend!
Das großartigste Bond-Girl, einer der großartigsten Bösewichte und eine unglaublich packende Story, die so gekonnt zwischen Actionsequenzen und ruhigen, emotionalen und spannenden Momenten hin- und herswitcht. Und zum Glück hat man Judy Dench als M behalten :huld:
Mit Abstand der beste Bond-Film und einer der besten Agenten-Spionagefilme überhaupt!

Ein Quantum Trost

Vermutlich wurde wohl kaum ein Film der Reihe so unglaublich krass gescholten, wie dieser.
Selbstverständlich erreicht er nicht die Klasse von "Casino Royale", aber sooo beschissen, wie er oft geredet wird, ist er keinesfalls.
Er hat genug denkwürdige Szenen, die einfach im Gedächtnis bleiben, wie die wahnsinnig geile Pre-Title-Sequenz, die so rasant losgeht, wie kaum eine andere und - wie wir am Ende dieser erfahren - direkt nach den Ereignissen seines Vorgängers einsetzt.
Zudem finde ich die ökologische Botschaft des Films wirklich gut und fortschrittlich und selbst den Bösewicht finde ich definitiv nicht so schlecht, wie er immer bezeichnet wird.
Insgesamt eine konsequente Weiterführung des Vorgängers mit einem wirklich starken Bond-Girl und einem der besten Bond-Titelsongs überhaupt.

Skyfall

So wie ich "Ein Quantum Trost" nicht so schlecht finde, wie er geredet wird, finde ich "Skyfall" deutlich nicht so gut, wie er geredet wird.
Klar ist es auf jeden Fall einer der besseren Bond-Filme, aber das absolute Nonplusultra und auf einer Stufe mit "Casino Royale" oder gar über diesem stehend, ist der ganz bestimmt nicht.
Der Bösewicht wird wirklich überragend gespielt, aber da wurde deutlich zu wenig erklärt. Wer genau war er jetzt und warum macht er so ein riesengroßes Gewese um seinen eigentlich einfachen Plan?
Apropos Plan: Wie konnte er das alles planen, zum Beispiel dass die Metro genau im passenden Moment entgleist, als Bond da ankommt usw.
Dann bleibt das Bond-Girl auch noch völlig blass und ist nach ein paar Minuten tot. Äh, joa...
Das wirklich geile Ende und die absolute Hingabe der Darsteller und der Regie entschädigen für die meisten Storypatzer. Aber der superduper Bond-Film ist es ganz bestimmt nicht.

Spectre

Bei diesem Film bin ich so zwiegespalten wie bei keinem anderen der Reihe.
Betrachtet man nur die ersten zwei Akte des Films, müsste der eigentlich ganz weit oben stehen. Sieht man sich nur den letzten Akt an, dann leider ganz, ganz weit unten.
Selbst Sony war genau dieser Meinung noch bevor der Film gedreht wurde, wie man aus den E-Mails herauslesen kann, die nach den Sony-Hacks an die Öffentlichkeit gelangten. Da frage ich mich dann nur, warum die nicht was dagegen unternommen haben, BEVOR der Film gedreht wurde. Zum Beispiel das Ende neu schreiben lassen :knifehead:
Mann, die ersten eineinhalb Stunden sind so anbetungswürdig, die Pre-Title-Sequenz ist soooo schweineaffengeil und das Bond-Girl, perfekt mit Lea Seydoux besetzt, so großartig.
Die große Rückkehr von Blofeld nach über 40 Jahren (wenn man von dem Mini-Auftritt in "In tödlicher Mission" absieht) und dann geht alles den Bach runter, sobald sie in Blofelds Festung kommen und konterkarieren sämtliche geilen Neuerungen und Modernisierungen aus den vorangegangenen Craig-Bonds. NOOOOOOOOOOO!
Und trotzdem ist der Rest so hammergeil, dass es doch wieder deutlich einer der besseren Bond-Filme ist. Aber es hätte einer der allerbesten sein können, verdammt!

So, das war sie, meine große Bewertungsrunde!
Dann hoffen wir mal alle, dass der letzte Auftritt von Craig nochmal richtig reinhaut und dass wir ihn so bald wie möglich zu Gesicht bekommen mögen.
Und natürlich, dass ihn danach einer beerbt, der der Rolle würdig ist. Also mehr Connery und Craig und weniger Brosnan :lol:


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Murillo
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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Murillo »

*tritt langsam applaudierend aus dem Schatten hinter einer Säule hervor*
Chapeau, mein lieber Herr P.. Das haben sie wirklich alles ausgezeichnet zusammengefasst.

Den Aufwand, sich alle Bond Filme (also auch die schlechten) nochmal anzusehen, muss man sich auch erst mal machen.
Großartige Zusammenfassung. Leider kenne ich aber immer noch viel zu wenige von diesen Filmen, um da fachgerecht mitreden zu können.
Nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, habe ich aber auf jeden Fall Bock, den ein oder anderen von diesen Filmen nochmal (oder zum ersten mal) zu gucken.
Insbesondere habe ich jetzt mal richtig Bock auf "Liebesgrüße aus Moskau", "Man lebt nur zweimal" und "Im Geheimdienst ihrer Majestät"... :smile:

Von denen, die ich gesehen habe und an die ich mich auch noch erinnern kann, würde ich nach wie vor "Goldfinger" und "Lizenz zum Töten" als die besten Bond-Filme erachten.
Aber wenn ich dazu komme, mir die oben genannten und darüber hinaus die Craig Bonds nochmal anzuschauen, werde ich diese Meinung gegebenenfalls revidieren.

Schade, dass Craig geht. Ich bin auch sehr gespannt, wer nach ihm kommt.
Entweder sie brechen dann komplett mit den Konventionen, vielleicht mal eine Frau als Bond, ein Computer, ein Außerirdischer, ein sprechender Hund...?
Oder sie setzen auf das jahrzehntealte bewährte Konzept und es wird mal wieder ein weißer, männlicher Brite (gähn).
Also lassen wir uns überraschen. :smoker:


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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Detlef P. »

Vielen Dank!
Ja, das wollte ich lange schon mal machen und sah, bevor der letzte Craig-Bond ins Kino kommt, die perfekte Gelegenheit dazu.
Und so viele wirklich schlechte habe ich ja gar nicht. Eigentlich nach wie vor nur die, die ich vor ein paar Jahren in dem Beitrag weiter oben schon mal genannt hatte.
Und selbst denen konnte ich beim nochmaligen Gucken irgendetwas Gutes abgewinnen - selbst "Goldeneye"!
Murillo hat geschrieben: So 10. Jan 2021, 14:14 Insbesondere habe ich jetzt mal richtig Bock auf "Liebesgrüße aus Moskau", "Man lebt nur zweimal" und "Im Geheimdienst ihrer Majestät"... :smile:
Kennst Du die alle drei noch nicht?
Falls nicht, auf jeden Fall viel Spaß mit denen :smile:

Ja, ich finde es auch wirklich schade, dass Craig geht.
Connery war einfach DER Bond der alten Generation und Craig DER Bond der neuen Generation.

Als nächstes bin ich entweder für eine afro-libanesiche, pansexuelle Transgender-Frau, die im Rollstuhl sitzt und unter Authismus leidet oder für einen Deutschen.
Denn wir Deutsche dürfen seit jeher immer nur die Bösen, aber nie die Helden spielen.
Das ist sehr krasser Rassismus und wenn die damit aufräumen wollen, nehmen sie einen Deutschen.
Muhahahahahahahahahahahahahahahaha :lach: :lach: :lach:


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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Murillo »

Detlef P. hat geschrieben: So 10. Jan 2021, 20:17
Murillo hat geschrieben: So 10. Jan 2021, 14:14 Insbesondere habe ich jetzt mal richtig Bock auf "Liebesgrüße aus Moskau", "Man lebt nur zweimal" und "Im Geheimdienst ihrer Majestät"... :smile:
Kennst Du die alle drei noch nicht?
Falls nicht, auf jeden Fall viel Spaß mit denen :smile:
Ich hab mindestens einen davon schon mal gesehen, ist aber bereits Ewigkeiten her und daher zählt das eigentlich nicht.
Detlef P. hat geschrieben: So 10. Jan 2021, 20:17 Als nächstes bin ich entweder für eine afro-libanesiche, pansexuelle Transgender-Frau, die im Rollstuhl sitzt und unter Authismus leidet oder für einen Deutschen.
Denn wir Deutsche dürfen seit jeher immer nur die Bösen, aber nie die Helden spielen.
Das ist sehr krasser Rassismus und wenn die damit aufräumen wollen, nehmen sie einen Deutschen.
Muhahahahahahahahahahahahahahahaha :lach: :lach: :lach:
Hat was.
Am Besten mit Tom Schilling als Hannes Blond.


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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Damien3 »

HENRY CAVILL
ist die einzige mögliche Alternative!
Ich kann mir keinen anderen vorstellen. Aber das kann er seinen Urenkel erzählen...das eine Jahr wo er Superman und Bond war;-)))
Wirklich Herr P.
Das war eine riesen Arbeit!
Aber meine Reihe darf ich auch 15 Jahre später noch fortsetzen oder?;-))

Das wir einer Meinug sind mit Lazenby und auch in Reflektion auf die anderen...hätte ich nie vermutet.

Craig
Connery
Lazenby
Dalton
Moore und Brosnan gleich

wäre meine Hitparade.

Diamantenfieber habe ich letztens ausgemacht. Ich hatte keine Ahnung mehr wie schlimm das mitunter war.
Da war ich als Kind doch sehr viel offener für;-))
Zu den anderen möchte ich in den nächsten Jahren immer mal wieder was berichten....


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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Detlef P. »

@Muri:

Wenn dann Johann Blond. Denn Johann ist ja eine Art Äquivalent zum englischen James.
Aber Tom Schilling wäre perfekt.

Weiterhin wäre ich für:

Ottfried Fischer als M
Veronica Ferres als Moneypenny
Bernhard Hoecker als Q
Elyas M'Barek als Felix Leiter
Max Giermann als Klaus Kinski als Blofeld
Luna Schweiger als Bond-Girl Uschi Immeldorf

in dem Film "Johann Blond 08/15 - Nur kurz die Welt retten"
Gleichnamiger Titelsong von Tim Bendzko, der hierfür ein Techno-Remix seines bereits bestehenden Hits produziert.
:lach: :lach: :lach:

@Damien:

Natürlich darfst Du die Reihe noch fortsetzen. Niemand hat irgendwo gesagt, dass du es nicht darfst.
Ich für meinen Teil würde es sogar sehr begrüßen :smile:

Henry Cavill wäre nicht die schlechteste Wahl.
Momentan habe ich aber tatsächlich noch niemanden, von dem ich sagen würde: "Ja, das ist er zu 100% für mich".
Vor allem, weil man eh nicht weiß, in welche Richtung die gehen werden.

Ich wusste auch nicht, dass Du Lazenby als Bond-Darsteller so hoch einschätzt. Schön zu hören :beer:
Craig hatte ich auch mal eine Zeit lang über Connery stehen, aber ich muss sagen, Connery ist einfach Connery - der Ur-Bond!
Trotzdem kann ich Craig nicht unter ihn stellen, deswegen sind die beiden gemeinsam auf Platz 1 als Vertreter verschiedener Generationen.

Brosnan wird für mich immer ganz unten bleiben.
Man hat es versäumt, ihm einen richtigen Stempel aufzudrücken. Er blieb immer nur eine Blaupause, eine Schablone für Bond. Komplett ohne Ecken oder Kanten.
Somit konnte auch er selbst seinen Filmen keinen Stempel mitgeben und alle seine Zelluloid-Zaubereien, selbst die die ich gut finde, sind im Prinzip generische Action-Flicks, wie sie in den 90ern zu dutzenden produziert wurden.
Und DAS hätte niemals passieren dürfen!

Von den Moore-Bonds war ich dieses Mal eigentlich insgesamt am positivsten überrascht und kann ihn mittlerweile gut in der Rolle akzeptieren, obwohl ich alle außer Brosnan jederzeit über ihn stellen würde.

"Diamantenfieber" war tatsächlich auch der Film, der mich beim erneuten Schauen mit am ehesten negativ überrascht hat.
Ich wusste auch nicht mehr, dass das manchmal doch so albern oder langweilig war und dass Connery schon so lustlos wirkte.
Ist, wie gesagt, immer noch einer der besseren Bonds für mich, da viele andere noch deutlich schlimmer entgleist sind, aber da war auch ich ein klein wenig ernüchtert.


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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Murillo »

Was haltet Ihr eigentlich von "Never Say Never Again", der Neuauflage von "Feuerball" mit Connery von 1983?
Ich hatte den vor Ewigkeiten schon mal im TV gesehen und fand den damals nicht schlecht...
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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Damien3 »

Fand ich schon imemr gut. Kultig irgendwie. Vor allem seine Urinprobe und Mr. Bean ;-))))))


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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Detlef P. »

Den habe ich tatsächlich nie gesehen - nicht mal auszugsweise.
Ist kein Film der offiziellen Reihe und tatsächlich ein Remake von "Feuerball", den ich eh nicht so doll finde.
Der ist damals auch nur dank eines Rechtsstreits entstanden. Dieser Rechtsstreit war auch der Grund, warum Blofeld so lange nicht genutzt werden durfte, da die Rechte an der Figur Kevin McClory zugesprochen wurden, der damals "Feuerball" mit Fleming erst als Drehbuch geschrieben hatte, bevor Fleming daraus einen Roman gemacht hat.
Daher durfte McClory dann Blofeld bei "Sag niemals nie" verwenden und den Film überhaupt machen.
Mittlerweile sind aber, zum Glück, absolut alle Rechte komplett bei EON, sodass sowas nicht mehr passieren kann.


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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Detlef P. »

Ich habe jetzt übrigens mal - nach Craigs Finale - die Durchschnittsbewertungen der einzelnen Bond-Darsteller, bzw. ihrer Filme bei IMDb ausgerechnet.
Bei "Keine Zeit zu sterben", der im Moment eine 7,6 hat, habe ich mal eine 7,4 zum Rechnen genommen, da der Film erst 60.000 Stimmen hat und vermutlich in der Wertung noch etwas fallen wird, wenn die Stimmenzahl steigt.
Es sind natürlich nur offizielle Filme der EON-Reihe beachtet worden.
So, hier das Ergebnis:

Craig 7,32
Connery 7,13
Lazenby 6,7
Dalton 6,65
Moore 6,63
Brosnan 6,55

Man sieht ganz klar, dass die Filme von Craig und Connery deutlich vor denen der anderen Darsteller liegen.
Aber haben wir etwas anderes erwartet? :cool:

Sehr schön finde ich noch, dass die Reihenfolge tatsächlich so ist, wie Damien und ich die Darsteller präferieren.
Yeah, wir beide sind halt Experten auf dem Gebiet *angeb* :beer:


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Re: Lieblingsbond?

Beitrag von Damien3 »

WhoopWhoop! :popcorn: :beer:
Ich bin immer noch nicht ganz vom No time to die Trip runter. War der geil....
Leider ist das erste Wochenende allein in Amerika etwas enttäuschend. Nur 56 Millionen die ersten drei Tage.
Fucking Venom hatte 90 vor einer Woche...Aber weltweit hat er 300 Millionen im Sack!
Das Kino ist gesichert für Bond!
Hoffen wir das Amazon das auch so sieht


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