American Eiskrem

Fraternity Vacation

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Detlef P.
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American Eiskrem

Beitrag von Detlef P. »

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USA, 1985
Regie: James Frawley
Darsteller: Stephen Geoffreys, Sheree J. Wilson, Cameron Dye, Leigh McCloskey, Tim Robbins, Matt McCoy, Amanda Bearse, John Vernon

"Der schüchterne Student Wendell Tvedt (Stephen Geoffreys) unternimmt mit seinen Komilitonen Joe Gillespie (Cameron Dye) und Larry "Baron" Tucker (Tim Robbins) einen Ausflug nach Palm Springs; auf Rechnung von Wendells Vater natürlich. Der alte Herr bittet Joe und den "Baron" darum, dass sie seinem Sohn zum "ersten Mal" verhelfen. Im Falle eines Erfolges winken eine Sauna und ein Whirpool. Während die beiden Wendell hilfreiche Tipps geben, lässt sich Joe auf eine ungute Wette mit Studenten einer verhassten Verbindung ein. Er oder der angeberische Charles "Chas" Lawlor II (Leigh McCloskey) müssen die hübsche Ashley (Sheree J. Wilson) rumkriegen - und der Verlierer muss 1000 Dollar zahlen." (www.moviebreak.de)

So, neben diesen ganzen niveaulosen Mainstreamfilmchen muss doch auch langsam mal wieder ein anspruchsvoller Film mit viel Tiefgang her, oder?
Muhahahahahahahahahahahahahahaha :winkie:

Aber ich muss Euch eine Sache sagen. Ich war hier echt positiv überrascht, wie verdammt unterhaltsam der ist.
Klar ist er absolut nicht auf einem sonderlich hohen Niveau und die Story ist ungefähr so ausgelutscht, wie das Waffelhörnchen, das übrig bliebt, wenn man mit der titelgebenden Süßspeise fertig ist.
Aber trotzdem hat der Film nicht diese komplett stumpfe Richtung, wie viele andere Filme aus der Zeit, die wirklich nur auf Sonne, Strand, prall hüpfende Vorbauten und die allerallerdümmsten Slapstickwitze setzen.
Vor daher war das hier sogar mal ein kleiner Fortschritt.

Der Film hat tatsächlich sowas wie einen netten 80er Charme, dem man sich irgendwie nicht entziehen kann und manche skurrile Figuren oder Situationen sind wirklich richtig amüsant.
Klar sind auch einige Szenen drin, die heute definitiv nicht mehr so umgesetzt werden würden, aber das ist halt auch einfach der Zeit geschuldet, in der der Film entstand.
Interessant finde ich noch, dass in Nebenrollen tatsächlich viele bekannte Gesichter auftauchen, wobei die Hauptrollen alle mit absoluten Nobodys besetzt sind.
Vor allem Tim Robbins vor seinem großen Durchbruch in so einem Blödsinn zu sehen, war wirklich ein Vergnügen.
Witzig ist hier besonders, dass er seit jenem Durchbruch auf allen DVD- und Videohüllen als Star des Films genannt wurde, obwohl er eher eine Nebenrolle hat :lol:
Totgelacht habe ich mich tatsächlich als zu Beginn und am Ende in der Tat Max Wright (Willy Tanner aus "Alf") als Wendells Vater auftaucht :lach:
Alles in allem ein rundum kurzweiliger Unterhaltungsfilm aus einer anderen Zeit.


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